Allgemeine Geschäftsbedingungen

Unser Gestüt, die Pferdebesamungsstation Gestüt Sprehe GmbH, ist als EU – Besamungsstation (D-KBP 083-EWG) anerkannt. Die Stutenbesitzer, die unsere Leistungen in Anspruch nehmen, erkennen unsere nachfolgenden Geschäftsbedingungen – auch abrufbar unter www.gestuet-sprehe.de/de/agb/ - als verbindlich an.  Im Übrigen gelten die Deck– und Besamungsbedingungen gemäß der jeweils aktuellen Satzung des Verbandes der Züchter des Oldenburger Pferde e.V. (im Internet abrufbar unter: oldenburger-pferde.net/upload/files/Satzung_OL-Dez-2015.pdf)

Die aktuelle Satzung des Verbandes der Züchter des Oldenburger Pferde e.V. kann jederzeit in unseren Geschäftsräumen eingesehen werden. Bestandteil dieser Geschäftsbedingungen sind insbesondere die §§ 63 – 70 ff. der Satzung.

Wir weisen ausdrücklich auf die ab dem 01.01.2016 geltenden neue Zuchtregeln hin, die auf den jeweils georderten Hengstsamen Anwendung finden, da ab 2016 nur noch Hengste nach erfolgreich absolvierter Leistungsprüfung ins Hengstbuch I eintragungsfähig und zur Zucht zugelassen sind.

Der jeweils aktuelle nachgewiesene und anerkannte Leistungsstand der Hengste und deren damit korrespondierende Zuchtzulassung ist sowohl in dem Hengstkatalog einzeln vermerkt als auch unter www.gestuet-sprehe.de abrufbar. Aufgrund der von den Hengsten zu durchlaufenden Leistungs- und Sportprüfungen variieren diese ständig und sind nicht vorhersehbar. Zukünftige Zuchtzulassungen der einzelnen Hengste sind nicht vorhersehbar. Auf das Risiko der Nichteintragung in das Hengstbuch I wird ausdrücklich hingewiesen. Weitere Informationen hierzu sind im Internet abrufbar unter http://www.hengstleistungspruefung.de/homepage und können im Unternehmen eingesehen werden. 

Ob der jeweilige Hengst in seinem weiteren Werdegang die vorläufige / endgültige Eintragung in das Hengstbuch I erlangen wird, stellt einen unwägbaren Umstand dar, für den die Gestüt Sprehe GmbH keine Gewähr übernimmt. Insoweit wird darauf hingewiesen, dass einige der angebotenen Hengste lediglich „gekört“ bzw. nur „vorläufig“ zur Zucht zugelassen sind. 

 

  1. Die Hengste stehen mit Frisch – und / oder Tiefgefriersperma (TG-Sperma) zur Verfügung. Falls ein Hengst aus besonderen Gründen (Turniereinsatz, Krankheit etc.) mit Frischsperma nicht zur Verfügung steht, kann, wenn vorrätig, TG-Sperma eingesetzt oder auf Wunsch des Kunden auch ein anderer Hengst der Station gegen Aufpreis, sofern die Decktaxe des alternativ gewählten Hengstes höher liegt, genutzt werden.

    Ein Anspruch auf Rückzahlung oder Teilrückzahlung des Deckgeldes besteht nicht.

    In den Monaten April bis Juli stehen von den Hengsten je nach Frequentierung  pro Rosse zwei Samenportionen zur Verfügung.

  2. Die Deckscheine sind zu Beginn der Decksaison bei der Pferdebesamungsstation Gestüt Sprehe GmbH (nicht beim Tierarzt!) einzureichen.

  3. Samenbestellungen werden täglich von 7:00 Uhr bis 18:00 Uhr entgegengenommen. Für den Versand am gleichen Tag werden Samenbestellungen telefonisch (05432 - 80 38811) oder per Telefax (05432- 803888) oder im Online Samenbestellformular bis 10:00 Uhr, samstags und sonntags bis 9:00 Uhr, angenommen (Bestellungen aus dem Ausland generell bis 9:00 Uhr).
    Im Übrigen sonntags nur Abholung. Alternativ siehe Hengstkatalog oder auf www.gestuet-sprehe.de

  4. Die Bestellung muss folgende Angaben enthalten:
    • Name und Anschrift des Stutenbesitzers/Bestellers einschließlich Telefon/Fax Nummer
    • vollständige Versandanschrift
    • Angaben zum besamenden Tierarzt
    • Angaben zur Stute (Name, Abstammung, Lebensnummer, Alter)
    • Ihre Mitgliedsnummer vom Zuchtverband, bei dem die Besamung gemeldet werden soll
    • gewünschter Hengst

    • Liegen diese Angaben nicht vollständig vor, so kann die Samenabgabe nicht erfolgen.
      Bitte beachten Sie, dass beim Embryotransfer das Deckgeld für jeden gespülten Embryo zu entrichten ist.
      Bei mehreren erfolgreichen Spülungen ist ein Nachlass möglich.

      Reklamationen (Samen, Versand) sind generell aufgrund begrenzter Haltbarkeit / Verfügbarkeit nur schriftlich bis 12:00 Uhr des Übergabetages möglich.

  5. Unternehmer müssen der Pferdebesamungsstation Gestüt Sprehe GmbH offensichtliche Mängel des gelieferten Samens innerhalb einer Frist von 2 Wochen ab Empfang der Ware anzeigen; andernfalls ist die Geltendmachung des Gewährleistungsanspruchs ausgeschlossen. Zur Fristwahrung genügt die rechtzeitige Absendung bzw. Mitteilung. Für Kaufleute gilt § 377 HGB.

  6. Bei Verbrauchern behält sich die Pferdebesamungsstation Gestüt Sprehe GmbH das Eigentum an der Ware bis zur vollständigen Zahlung des Kaufpreises vor. Bei Unternehmern behält sich die Pferdebesamungsstation Gestüt Sprehe GmbH das Eigentum an der Ware bis zur vollständigen Begleichung aller Forderungen aus einer laufenden Geschäftsbeziehung vor.

  7. Die Pferdebesamungsstation Gestüt Sprehe GmbH haftet nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Der Haftungsausschluss gilt nicht, soweit Personenschäden betroffen sind, die auf einer mindestens fahrlässigen Pflichtverletzung der Pferdebesamungsstation Gestüt Sprehe GmbH oder seiner Erfüllungsgehilfen beruhen. Er gilt ebenfalls nicht für sonstige Schäden, die auf einer grob fahrlässigen Pflichtverletzung der Pferdebesamungsstation Gestüt Sprehe GmbH oder seiner Erfüllungsgehilfen beruhen.

  8. Das Deckgeld (Decktaxe) ist ab der Samenbestellung zur Zahlung fällig und vorab jeder Auslieferung zu entrichten. Die Decktaxen verstehen sich als Endpreise inklusive der jeweils geltenden gesetzlichen Mehrwertsteuer.

    Die Kosten für den Inlandversand werden gesondert berechnet und gehen zu Lasten des Stutenbesitzers (Inland Versand von Montag bis Freitag). Der Samenversand am Samstag und vor Feiertagen wird mit Mehrkosten berechnet. Sonderkurierfahrten (Lieferservice, ICE etc.) werden nach Aufwand gesondert berechnet. Für Hengste, die nicht auf dem Gestüt stationiert sind, können höhere Versandkosten anfallen. Sämtliche Versandkosten können nach Art und Höhe im Unternehmen eingesehen werden.

  9. Für den Versand ins Ausland gilt zusätzlich:
    • bei Lieferungen ins Ausland können zusätzliche Zollkosten anfallen.
    • Für den Samenversand ins Ausland ist von dem Hengsthalter ein amtstierärztliches Attest zu beantragen. Die Kosten dafür trägt ebenfalls der Stutenbesitzer.
    • Die zur Lieferung verwendeten Container müssen ausreichend frankiert zurückgesandt werden, anderenfalls werden diese dem Empfänger der Ware nachträglich in Höhe des Materialwertes derselben in Rechnung gestellt.

  10. Die Unterbringung der Stuten erfolgt ausschließlich bei Vertragstierärzten der Pferdebesamungsstation. Wenn Stuten beim Tierarzt eingestellt werden, können insoweit gesonderte Einstellgebühren beim jeweiligen Tierarzt anfallen. Diese richten sich nach dem jeweiligen Vertragsverhältnis zwischen dem Tierarzt und dem Stutenbesitzer. Die Unterstellung erfolgt auf Gefahr des Eigentümers. Durch die Unterbringung der Stute wird ein Verwahrvertrag zwischen dem Stutenbesitzer und der Pferdebesamungsstation Gestüt Sprehe GmbH nicht begründet.

    Tierärztliche Untersuchungen der Stuten durch die Stationstierärzte sind nach Vereinbarung, jedoch grundsätzlich Montag, Mittwoch, Freitag ebenfalls nach Vereinbarung in Benstrup möglich. Die Kosten dafür trägt der Stutenbesitzer.

    Von güsten Stuten, ausgenommen Maiden- Fohlenstuten, sind vorab Tupferproben erforderlich.

    Für Stuten, die im Vorjahr nicht aufgenommen bzw. resorbiert haben, kann vorbehaltlich der nachbenannten Bedingung, das halbe bereits bezahlte Deckgeld des Vorjahres auf die neue Decktaxe angerechnet werden, sofern eine erneute Samenbestellung erfolgt. Voraussetzung dafür ist Vorlage einer tierärztlichen Bescheinigung über Nichtträchtigkeit bis zum 01.12. des Vorjahres und der Nachweis der Bezahlung der Deckgeldrechnung innerhalb des Vorjahres.

    Stuten, die nach dem 1. Juli des jeweiligen Jahres erstmalig besamt und nicht tragend geworden sind, erhalten im Folgejahr volle Deckgeldfreiheit  (in der jeweiligen Preisklasse). Voraussetzung ist in jedem der vorliegenden Fälle die Vorlage einer tierärztlichen Bescheinigung über Nichtträchtigkeit bis spätestens zum 1.12. und der Nachweis der Bezahlung der Deckgeldrechnung innerhalb des Vorjahres. Liegt diese Bescheinigung nicht vor, ist eine Anrechnung leider nicht möglich.

  11. Sondervereinbarungen gelten nur, wenn diese schriftlich fixiert sind. Für alle Rechte und Pflichten aus und in Zusammenhang mit dem Vertragsverhältnis kommt ausschließlich und ohne Rücksicht auf kollisionsrechtliche Regelungen das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG: Übereinkommen der Vereinten Nationen über Verträge über den internationalen Warenkauf vom 11.04.1980) zur Anwendung.

 

Öffnungszeiten an Werktagen: 7:00 bis 17:00 Uhr Samstag, Sonn – und Feiertage: 8:00 bis 12:00 Uhr

Decksaison: Januar bis  Juli 2017